P a u l   A u s t e r |
S C H L A G S C H A T T E N



Das Stück | Ein Privatdetektiv erhält einen Auftrag. Ganz gewöhnlich. Ein mann soll beschattet werden: Beobachtungen, Notizen, minutiöse Beschreibungen, Berichte, Beinarbeit. Doch was sonst verläßlich zum Ziel führt, bringt in diesem Fall nur Verwirrung: je genauer beobachtet wird, desto undeutlicher werden die Konturen, denn im Grunde gibt es nichts zu beobachten - nichts als einen Mann, der in seinem Zimmer sitzt und ein Buch schreibt.
Was bleibt, sind Spekulationen. Die Gedanken schweifen ab - weg von White und Black, vielleicht zu Brown, Gold oder zu Gray und Green. Allmählich verschwimmen die Farben bis sie nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind, bis das innen und das außen, das beobachten und beobachtet werden sich spiegeln und vertauschen...

Der Abend bringt die zweite Kriminalstory aus der New York Trilogie von Paul Auster als Musikhörspiel auf die Bühne. Die Erzählung wird unter Ausnutzung der Musikalität von Sprache dem Publikum zu Gehör gebracht, während die Musik Stimmungen erzeugt, Situationen erzählt und so die Handlung begleitet und kommentiert. Doch auch die Augen kommen auf ihre Kosten: ähnlich der geschichte, die erzählt wird, verändern sich auch die Konstellationen zwischen den beiden Erzählenden auf der Bühne.


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Presse:


"Eine ganz neue Form, die nicht in die bekannte Genre-Einteilung paßt und auch kein Etikett verträgt."
Südwestfunk Mainz - S 2 Kultur



„Knisternde Spannung am Samstag im vollbesetzten Theater Musentümpel. Bei der - hervorragenden - Inszenierung von Paul Austers Psychokrimi "Schlagschatten" als Musik-Hör-Spiel durch das "Liquid Penguin Ensemble" konnte man die berühmte Stecknadel fallen hören.”
Saarbrücker Zeitung Jan 97




„Musik und Text sind eine faszinierende Symbiose eingegangen und keine Minute wird langweilig, was dem Privatdetektiv dieser Geschichte widerfährt, und nie ist die jazzige Begleitung aufdringlich unpassend. Als hätte Paul Auster sie komponiert.”
Jazz Podium Dez 97




„Die Umarbeitung des "Liquid Penguin Ensembles" schafft es, dem häufig grotesken und philosophierenden Stoff gerecht zu werden und die Lebendigkeit des Textes durch die Jazzmusik (Stefan Scheib) zu unterstützen. Worte und Musik erzeugten so die Geschichte als Film in den Köpfen der Zuschauer. ”
NRZ (Düsseldorf) Aug 97




„In angespannter Stille lauschte das Publikum dem Musik-Hör-Spiel des "Liquid Penguin Ensembles". Die Jazz-Untermalung der skurrilen Detektivgeschichte "Schlagschatten" verstärkt die emotionale Dichte des Stückes, so daß eine maximale Wirkung auf die Zuhörer erzielt wurde”
Saarbrücker Zeitung Sept 97




SCHLAGSCHATTEN
von Paul Auster
Musikhörspiel
CD/MC erschienen bei

DerHörverlag

erhältlich in allen Buchhandlungen mit Hörbuchsortiment